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Die Weiterentwicklung des Strichcodes erobert die nächste
Dimension: Während beim herkömmlichen Strichcode (1 dimensionaler Code) die
Information nur auf der X-Achse enthalten ist (auf der Y-Achse ist an jeder
Stelle der gleiche Codeinhalt enthalten), enthält bei 2 dimensionalen Codes
(z.B. Data Matrix, MaxiCode, QR-Code, PDF417) auch die Y-Achse
Informationen.
Die sinnvolle Darstellungsmöglichkeit beim Strichcode ist auf
eine Datenmenge von ca. 50 Zeichen beschränkt, da der Strichcode nicht beliebig
lang werden kann.
Die zunehmende Informationsmenge sowie die immer kleiner
werdenden Flächen, die für die Markierung eines Teils zur Verfügung stehen,
haben zur Entwicklung von zweidimensionalen Codes geführt.
Hierbei unterscheidet man zwischen so genannten Stapelcodes und
Matrixcodes.
Stapelcodes:
Der Stapelcode setzt sich vereinfacht ausgedrückt aus mehreren
in dünnen Scheiben geschnittenen Strichcodes zusammen, die aneinander gefügt
werden. Diese Zeilen sind über Zeilennummern und Prüfziffern miteinander
verbunden und abgesichert.
Auch beim Stapelcode gibt es verschiedene Codefamilien (PDF417,
Code 49, etc.)
Der Vorteil des Stapelcodes ist, dass er noch mit herkömmlichen,
zeilenorientierten Lesetechniken gelesen werden kann.
Matrixcodes:
Bei Matixcodes ist die Zeilenstruktur komplett aufgehoben. Bei
einem Matrixcode werden Datenelemente nach einer Codiervorschrift auf einer
Codefläche angeordnet. Matrixcodes können sehr große Dateninhalte darstellen und
sind aufgrund der in der Codestruktur implementierten Sicherheitsalgorithmen sehr
sicher.
Auch bei den Matrixcodes haben sich verschiedene Codefamilien
entwickelt. In Europa und USA hat sich vor allem der DataMatrix Code
durchgesetzt, während man im asiatischen Raum vor allem den QR Code
antrifft.
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